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- Vorläufige
Informationsseite -
Auch 2008
wieder: Stadtlandschaftssafari (Tour im historischen Bus
zu Baudenkmälern der Nachkriegsmoderne) nähere Infos
hier
Der Bürgerverein
Hansaviertel e.V., der Förderverein Corbusierhaus e.V., das
Haus der Kulturen der Welt und die Studentendorf
Berlin-Schlachtensee eG haben sich am 3. März 2006 zur
„Schaustelle Nachkriegsmoderne - Avantgarde der Architektur
und Stadtlandschaft in Berlin“ zunächst mit dem Ziel
zusammengeschlossen, der Nachkriegsmoderne in der politischen und
gesellschaftlichen Öffentlichkeit eine deutlichere Präsenz
zu verschaffen.
Eine erste Aktion ist die
gemeinsame Stadt-Landschafts-Safari am Tag des Offenen Denkmals
2006, eine entsprechende Architektur-Safari wird 2007 zum
50-jährigen Jubiläum der vier städtebaulichen
Ensembles folgen (der Flyer dazu findet sich hier).
Neben
den Vertretern der o.g. Träger nehmen an den regelmäßigen
Sitzungen eine Vielzahl von engagierten Landschaftsplanern und
Landschaftsarchitekten, Historikern und Gärtnern,
Stadtplanern und Architekten sowie Interessierte an der
Architektur und Stadtlandschaft der Nachkriegsmoderne teil.
Die Notwendigkeit, das
Bewusstsein der Öffentlichkeit für die
Nachkriegsmoderne zu schärfen, ergibt sich aus den
Gefährdungen, denen sie aktuell in Berlin, aber auch in
anderen Städten und Bundesländern in Deutschland, wie
auch international ausgesetzt ist.
Es
wird erinnert an die Abrisse des Ahornblattes, der Verwaltung der
Bewag am Landwehrkanal, der Kirche am Lietzensee und hingewiesen
auf die Bedrohungen, denen viele andere Bauwerke und Gärten/Parks
ausgesetzt sind. Es wird an den Versuch erinnert, das
Hansaviertel 1995 zu verdichten oder das Studentendorf
Schlachtensee zugunsten einer gewöhnlichen
Einfamilienhausbebauung abzureißen. In beiden Fällen
war es nur dem enormen Einspruch von Bewohnern, Unterstützern
und einer großen bürgerschaftlichen und Öffentlichkeit
zu verdanken, dass dies verhindert werden konnte. Auch die
ehemalige Kongresshalle (heute: Haus der Kulturen der Welt)
sollte nach dem Einsturz des Daches Anfang der 1980er Jahre
abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden, was nur durch
die politische Präsenz (Geschenk der US-Regierung) und
das Engagement der Berliner Bürger zugunsten einer
Restauration abzuwenden war.
Im
Jahr 2007 feiern das Hansaviertel als Teil der INTERBAU wie das
Haus der Kulturen der Welt ihr fünfzigjähriges
Jubiläum. Das Corbusierhaus, als nachgezogener Teil der
INTERBAU, ist einbezogen. Die Grundsteinlegung des
Studentendorfes jährt sich in 2007 ebenfalls zum 50. Mal -
deshalb planen die Träger zum Jubiläum 2007 eine Reihe
von gemeinsamen
Veranstaltungen unter dem Label „Schaustelle
Nachkriegsmoderne“. Sie wird im Zusammenhang mit der großen
Performance des Jubiläums aller Initiativen eine wichtige
Funktion übernehmen. Auch sind eine Reihe von
Baustellentouren geplant, da bei allen Ensembles Baumaßnahmen
anstehen oder gerade erfolgen.
Das
Netzwerk ist als offenes Bündnis ins Leben gerufen worden,
eine Beteiligung weiterer Institutionen und Personen soll deshalb
grundsätzlich möglich sein.
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